Ausbilderschein IHK

23.02.-27.02.26

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Ausbildereignungsschein der IHK

Die Rolle des Ausbilders: Verantwortung und Kompetenz

Die Tätigkeit eines Ausbilders ist von entscheidender Bedeutung und bringt daher eine hohe Verantwortung mit sich. Es ist nicht einfach, diese Rolle zu übernehmen, denn Auszubildende befinden sich oft in einem neuen beruflichen Umfeld und benötigen in dieser Situation Unterstützung, um sich zurechtzufinden. Darüber hinaus ist der Ausbilder häufig die erste Anlaufstelle für Fragen und Orientierung.


Um aus den Auszubildenden letztlich die qualifizierten Fachkräfte von morgen zu formen, sollte ein Ausbilder bestimmte persönliche Eigenschaften mitbringen. Dazu zählen beispielsweise Offenheit, hohe Motivation und die Fähigkeit, klar sowie zielgerichtet zu führen.


Neben diesen Charakterzügen sind zudem fundierte Kenntnisse in verschiedenen Bereichen unerlässlich. Dazu gehören unter anderem Pädagogik, Recht, Organisation, Psychologie und Methodenkompetenz.

Der anerkannte Nachweis für die erforderlichen berufs- und arbeitspädagogischen Kenntnisse erfolgt hierbei durch die Ausbilderprüfung, die im Volksmund auch als „Ausbilderschein“ bekannt ist. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Ausbilder über die notwendigen Qualifikationen verfügen, um ihre wichtige Rolle effektiv auszufüllen.

Die Ausbildereignungsverordnung (AEVO) definiert vier wesentliche Handlungsbereiche:

1. Überprüfung der Bedingungen für die Ausbildung und Planung der Ausbildung
2. Vorbereitung der Ausbildung und Mitwirkung bei der Einstellung von Auszubildenden
3. Durchführung der Ausbildung
4. Beendigung der Ausbildung

Die Prüfung besteht aus einer schriftlichen und einer praktischen Komponente, die beide bestanden werden müssen.

Schriftliche Prüfung

Die schriftliche Prüfung umfasst die Bearbeitung fallbezogener Aufgaben aus allen relevanten Ausbildungsbereichen. Bei diesen Aufgaben handelt es sich um Multiple-Choice-Fragen, bei denen mehrere Antwortmöglichkeiten zur Verfügung stehen und die Anzahl der korrekten Lösungen angegeben wird. Das Bewertungssystem basiert auf dem „Alles-oder-Nichts-Prinzip“, was bedeutet, dass eine Aufgabe nur dann als korrekt gewertet wird, wenn alle richtigen Lösungen identifiziert sind.

Praktische Prüfung

Die praktische Prüfung beinhaltet die Präsentation oder die Durchführung einer betrieblichen Ausbildungssituation, gefolgt von einem Fachgespräch. Hierbei sollen die Prüflinge ihre Fähigkeit zum Planen, Durchführen und Kontrollieren einer konkreten Ausbildungssituation nachweisen.

Im Anschluss an die praktische Durchführung erfolgt ein Fachgespräch, in dem die Prüflinge die Auswahl und Gestaltung der Ausbildungssituation begründen müssen. Die Prüfungsdauer beträgt maximal 30 Minuten, aufgeteilt in 15 Minuten für die Präsentation oder praktische Durchführung und 15 Minuten für das Fachgespräch.

Die Prüfung gilt als bestanden, wenn sowohl in der schriftlichen als auch in der praktischen Prüfung mindestens ausreichende Leistungen erzielt werden.

Weitere Informationen erhalten Sie zudem beim DIHK.

Schriftliche IHK Prüfung März 2026.

Die Anmeldung zur Prüfung erfolgt bei der zuständigen IHK.

Termine

23.02.-27.02.26

Tag 1: 23.02.2026
09:00 – 16:00 Uhr

Tag 2: 24.02.2026
08:00 – 16:00 Uhr

Tag 3: 25.02.2026
08:00 – 16:00 Uhr

Tag 4: 26.02.2026
08:00 – 16:00 Uhr

Tag 5: 27.02.2026
08:00 – 16:00 Uhr

Der fachpraktische Vorbereitungstag auf die mündliche IHK Prüfung, wird individuell mit den TN abgestimmt und ist im Seminarpreis inkl.

Preis

Kosten pro Teilnehmer:

490 € zzgl. MwSt., Lehrbuch & Arbeitsgesetz

begleitende Materialien, Fallaufgaben, kostenfreien Getränken und kleine Snacks sind im Preis enthalten

Parkplatz vor Ort Kostenfrei

Ort

Bildungsakademie Baranowski

Herrengasse 3
36137 Großenlüder

LK Fulda

Sonstiges

Dein Coach: Katrin Baranowski

Mindestteilnehmer: 4
Maximale Teilnehmer: 12
Verfügbare Plätze: 5